Du solltest mich kennenlernen; Ein Steckbrief und mehr:

  • Name: Holger
  • Spitzname: Blueraven
  • Länge: 196 cm
  • Statur: sehr schlank
  • Alter: 53 Jahre (Baujahr 1966)
  • Wohnort: Bergisch Gladbach (bei Köln)
  • Status: geschieden und alleinlebend
  • Kinder: Tochter (17 Jahre/geboren 2003)
  • Beruf: Versicherungskaufmann
  • Arbeitgeber: Versicherung in Köln
  • Tätigkeit: Schnittstelle Schadenbereich und IT
  • Tiere: derzeit keine, früher Katzen
  • Urlaubsziele: Norderney, Antalya, Schottland
  • Sport: Badminton, Joggen, Radfahren, Billard
  • Lieblingsgetränke früher: Ouzo und Kölsch/Pilz, sorry Pils
  • Lieblingsgetränk heute: Karotten- und Pfirsichsaft (kein Witz, ist wirklich so)
  • Allergien: Birke, Apfel, Kiwi, Haselnüsse, nur leider nicht gegen Alkohol

Sollte ich etwas vergessen haben, dann frag einfach nach. Kontaktmöglichkeiten weiter unten oder im Impressum.

Herzlich Willkommen auf meinem Blog.

Hier dreht sich alles um das Thema Alkohol, Alkoholkonsum, kontrolliertes Trinken/Abstinenz und die Möglichkeiten aus dem Alkoholsumpf rauszukommen, um ein glückliches, erfülltes und sinnvolles Leben ohne dieses Teufelszeug C2H6O (Oooh, nicht Null) = Ethanol = Trinkalkohol zu führen. Mir geht es nicht darum, Dich grundsätzlich vom Alkohol weg zu bekommen, sondern eher, Dich rechtzeitig Deinen Alkoholkonsum reflektieren zu lassen und/oder Dir Informationen an die Hand zu geben, die Dir bei Deiner ureigenen Alkoholgeschichte/-problematik hilfreich zur Seite stehen.

Ich erlaube mir, Dich zu Duzen, um Dich ein bisschen persönlicher ansprechen zu können. Der Blog befindet sich noch im Aufbau und wird fortschreitend von mir mit Inhalt gefüllt.

Gleichzeitig schreibe ich auch noch an einem Buch, aus dessen Inhalt Du Auszüge hier im Blog findest und welches hoffentlich in diesem Sommer fertig wird. Wenn Du Fragen oder Anregungen hast oder einfach Kontakt zu mir aufnehmen möchtest, dann schreib mich einfach an: info@fuckuc2h6o.de (Oh, nicht Null/0)

Der Sinn oder Unsinn meines Blogs

Vielleicht fragst Du Dich, ob es denn sein muss, dass jetzt noch einen Blog zum Thema Alkohol gibt, noch eine Geschichte zum Thema und in den nächsten Wochen noch ein Buch? Ja, das muss! Wobei ich eigentlich nie vorgehabt habe, ein Buch zu schreiben oder einen Blog online zu entwickeln und zu füllen. Nur Anfang des Jahres hatte ich so viele Gedanken, Infos, Anregungen und was auch immer im Kopf, dass ich diese ohne aufzuschreiben, nicht mehr abrufen konnte. Und nachdem ich alles aufgeschrieben hatte, musste ich feststellen, dass ich weiterhin nichts wirklich wiedergefunden habe, da nicht strukturiert. Als dann alles geordnet und sortiert war, habe ich mich gefragt, ob es nicht Sinn macht, die Infos und Tipps auch anderen Mitmenschen zur Verfügung zu stellen. Warum also nicht ausformulieren und ein Buch daraus machen? Bis allerdings ein solches Buch fertig ist, um in den Druck zu gehen oder als Ebook veröffentlicht zu werden, vergehen viele Monate. Um diese Zeit zu überbrücken, kam mir die Idee mit einem Blog, um schon fertige Kapitel oder Themen vorab zu veröffentlichen. 

Da Du den Weg auf meinen Blog gefunden hast, vermute ich, dass Du Dich derzeit kritisch mit Deinem Alkoholkonsum und den Gründen dafür, kritischem oder schon missbräuchlichem Konsum oder Abhängigkeit auseinandersetzt.

In meinem Blog findest Du nur Informationen und Dinge, die ich selbst erlebt, gelesen, recherchiert oder erfahren habe. Grundsätzlich also alles eigene Erfahrungen und kein stumpfes Copy-and-Paste. Natürlich stammen viele Informationen aus dem Internet, aus Büchern, die ich gelesen habe (immerhin so um die 25 Schmöker zu allen Themen, die im Blog zu finden sind), aus Videos, aus Gesprächen und natürlich von meinen netten Psychologen von nebenan. Und by the way: Bis auf ganz  wenige Ausnahmen habe ich alle verwendeten Fotos bei canstockphoto.de käuflich erworben.

Ich werde Dir im Blog nichts vorschreiben, nie mit erhobenem Zeigefinger agieren, da jeder Mensch eine eigene Alkoholgeschichte hat. Wenn Du aber nur irgendetwas für Dich aus dem Blog nutzen kannst oder ich Dich zumindest zum Nachdenken anregen konnte, dann habe ich das erreicht, was ich möchte: Menschen zum bewussten Umgang mit Alkohol zu bewegen, Abstinenz zu fördern oder Betroffenen Hilfestellungen zu geben.

Ich selbst hatte die Phase des missbräuchlichen Alkoholkonsums erreicht, die mit einer Trunkenheitsfahrt Ende August 2019 sehr abrupt ein Ende fand. Seitdem lebe ich abstinent und habe mein Leben komplett umgedreht und umgestellt. Mehr zu mir findest Du weiter unten auf dieser Seite.

Bevor ich Dir mehr über mich und meine Geschichte verrate, möchte ich noch zwei Sprüche nennen, die mir geholfen oder Mut gegeben haben, mich und mein Leben zu ändern:

Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen!

…und auch:

Das Leben ist nicht das, was es sein sollte. Es ist, was es ist. Die Art und Weise, damit umzugehen, macht den Unterschied.

Grundsätzlich bedarf es positiver Gedanken und Optimismus, um ein glückliches Leben zu führen, abstinent zu leben, kontrolliert Alkohol zu trinken, für Resilienzsteigerung, Änderungen in Deinem Leben in Richtung „Gesetz der Anziehung“ und was auch sonst noch. Da wir in TV, Zeitung und sozialen Medien überwiegend von negativen Schlagzeilen umgeben sind, ist es nicht so einfach, negative in positive Gedanken und Optimismus umzuswitchen. Daher soll in meinem Block der Humor nicht zu kurz kommen. Und daher hier ein kleiner Dialog zwischen mir und einem meiner Psychologen:

Situation: Verabschiedung nach einer Therapiestunde an einem regnerischen Dienstag:


Mein Psychologe: „Hoffentlich kommen Sie trocken nach Hause.“


Meine Antwort: „Von außen oder von innen?“

Das Kind braucht einen Namen

Vielleicht stellst Du Dir die Frage, wie ich denn auf den Titel des Blogs, der Website oder des entstehenden Buches gekommen bin? Nun ja: Ich habe länger überlegt, welchen Titel ich denn in Betracht ziehen könnte. Meist waren meine Ideen zwar einprägsam, hatten aber nur bedingt mit dem Thema Alkohol zutun oder der Titel war zu weich, stellte die Gefahren von Alkohol (ist und bleibt eine Droge) für Dich, Deine Gesundheit und natürlich ganz besonders auch für Deine Mitmenschen nicht drastisch genug dar und spornte nicht wirklich an, sich mit dem Inhalt und den Themen der Seite zu beschäftigen. Um eine gewisse Nachhaltigkeit zu erzielen, wollte ich also ein wenig provozieren.

Dem ersten Teil des Namens liegt tatsächlich eine wahre Begebenheit zugrunde. Etwa 3 Wochen nach meiner Trunkenheitsfahrt wagte ich mich zum ersten Mal wieder in den Einzugsbereich der Alkoholabteilung eines großen Discounters, baute mich vor den Wodkaflaschen auf und zeigte den rot-gemützten Trinkbehältern mit einem durchaus hörbaren „Fuck You“ den Mittelfinger. Ich musste seinerzeit selbst über diese Aktion lachen und nicht ohne mich umzuschauen, ob nicht doch einer der einkaufswagen-schiebenden Mitmenschen die große Kinovorstellung mitbekommen hatte. Diese Geschichte ist mir im Kopf geblieben und war mir provokativ genug für den ersten Teil des Namens.

In Chemie war ich nie gut und hatte eigentlich mit sämtlichen Molekülstrukturen abgeschlossen, als zumindest diese eine Struktur plötzlich immer wieder in mein Leben trat: C2H6O oder C2H5OH. Gestatten:  Mein Name ist Ethanol oder Trinkalkohol. Voilà! Damit war dann auch der zweite Teil des Titels klar. Und so begab es sich, dass daraus die Headline „Fuck U C2H6O“ entstanden ist. 

Da ich mittlerweile den festen Willen entwickelt hatte, abstinent zu leben, keinen Rückfällen zu erliegen und mir anstelle von Alkohol andere Problembewältigungsstrategien anzueignen, musste auch noch ein Untertitel her.  

Schaut man sich die Molekülstruktur von Ethanol oder C2H6O etwas intensiver an, dann habe darin immer einen Hund gesehen, der gerade das Bein hebt (siehe hinten rechts). Daraus ist in meinem Kopf Alkohol = Hund, da Hund böse = Schweinehund entstanden. In den ersten Monaten nach dem „Delikt“ musste ich versuchen, Alkohol und Alkoholkonsum in den Griff zu bekommen. Visualisierungen sind ein wichtiges Hilfsmittel, ob mit Bildern im Kopf, einem Talisman oder mit einem konkreten Bild, wie bei mir der Molekülstruktur von Alkohol .

In meinem Kopf verbildlicht: Den Schweinehund Ethi an die Kette legen und „Männchen“ machen lassen. Somit hat also jeder Teil des Titels einen Sinn und/oder eine Geschichte.

Auf zu meiner Alkoholstory

Es erwartet Dich keine Biografie, keine harte Lebensgeschichte eines leidgeprüften Alkoholikers, kein wissenschaftlicher Bericht, kein alkoholgetränktes Poesiealbum und auch kein reißerisches Fotoalbum; Dich erwartet einfach nur meine (Achtung, Wortspiel) „trockene“ Lebensgeschichte mit und ohne C2H6O = Ethanol = Trinkalkohol in kompakter Form. Dies, damit mit Du ein bisschen über mich erfährst und nachvollziehen kannst, dass ich durchaus weiß, worüber ich hier schreibe.

Eigentlich war ich ein absoluter Spätstarter, was meine Alkoholstory betrifft. Ganz ehrlich: Bier oder Schnaps haben mir am Anfang überhaupt nicht geschmeckt. Es gab keine feucht-fröhlichen Partys mit erheblichem Alkoholkonsum, kein Koma-Saufen und keine Frage am nächsten Morgen, wie ich denn nach Hause gekommen bin oder wo ich wach geworden bin, beziehungsweise, wer die Person neben mir ist.

Als ich in etwa das charmante Alter von 25 Jahren erreicht hatte, fand eine Umorientierung meiner Geschmacksnerven in Richtung eines lecker Kölsch oder Gläsern mit einem Fassungsvermögen von 20 oder 40 Millilitern statt. Vorrangig beinhalteten diese putzigen und noch nicht ausgewachsenen Gläser einen flüssigen Anis-Stoff namens Ouzo.

Bildquellen

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